Philipp Groppers Philm

Philipp Groppers Philm DE/AT

Philipp Gropper Tenorsaxophon
Elias Stemeseder Piano, Keyboard
Robert Landfermann Kontrabass
Oliver Steidle Schlagzeug

Philm hat mit der Postmoderne wenig am Hut und trifft ins Schwarze des Zeitgeistes: keine Ironie, keine Zitate, keine intellektuelle Theatralik, nur Ton und Technik. „Reine Virtuosität, reine intellektuelle Höhenflüge oder die  allgegenwärtige Weichgespültheit langweilen mich, es geht mir um Direktheit und Aura“, sagt der Bandleader Philipp Gropper, den manche schon mit Hyperactive Kid in Wiesbaden gehört haben. Jetzt kommt er mit seiner Band Philm, die am Zeitgeist werkelt und ihn dabei auf den Kopf stellt.

Es spielen vier ausgezeichnete Solisten: Der Pianist Elias Stemeseder ist eine große Entdeckung aus Österreich, er hält sich laut Jazzthing weder an die „Vorgaben des Jazz-Establishments“ noch an „die Regeln der Postmoderne“, Robert Landfermann ist seit Jahren einer der herausragenden Bassisten des Kontinents und auch Oli Steidle, der schon längst nicht nur die Berliner Szene trommelnd aufmischt, und natürlich der Saxophonist Philipp Gropper: er klingt kantig, aber nie kalt – seine Ideen sind oft von einer sphärischen Melancholie.

Der Sound von Philm? Dicht und schnell mit viel Luft, er darf schweben und darf ausklingen. Er schreit einem nicht grundlos ins Gesicht.

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